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MAI: Kraft & Fülle

Maximale Nährstoffdichte. Alles explodiert vor Kraft – wir nutzen die Fülle für unsere Reserven:
  • Leichte, reinigende Gerichte mit viel frischem Grün;
  • Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Giersch wirkt stark basisch (hilfreich bei Rheuma/Gicht) und ist reich an Mineralstoffen.

Waldmeister entspannt das Nervensystem und hilft bei Kopfschmerz.
Spargel wirkt reinigend auf das Bindegewebe und die Blase.

Kochideen
  1. Giersch-Spinat-Quiche: Ein herzhafter Kräutergruß aus dem Ofen mit Feta und jungen Gierschblättern.

  2. Spargelcreme-Risotto: Cremiges Risotto mit grünem Spargel und einem Topping aus Löwenzahn-Pesto.

  3. Rhabarber-Kompott: Mit einem Zweig Waldmeister (über Nacht ziehen lassen) für das unvergleichliche Aroma.

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JUNI: Sommer-Sonne & Leichtigkeit

Kühlung & Erfrischung. Die Küche wird leichter, wir nutzen aromatische Blüten:
  • Frische, leichte Gerichte mit viel Obst und Gemüse.

  • Hydratation und Abkühlung.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Holunderblüten wirken schweißtreibend und antiviral.

Melisse kühlt den Körper, wirkt beruhigend auf das Herz und hilft bei sommerlicher Unruhe.

Erdbeeren liefern Folsäure und Mangan für den Zellschutz.

Kochideen
  1. Erdbeer-Salat: Mit frischer Melisse und einem Spritzer Balsamico auf Rucola angerichtet.

  2. Gebackene Holunderblüten: In einem leichten Pfannkuchenteig ausgebacken und mit wenig Zimtzucker bestäubt.

  3. Erbsen-Minz-Suppe: Eine kühlende Sommersuppe mit frischen Erbsen und einem Hauch Gartenminze.

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JULI: Reife & Aroma

Die Sonne wird gespeichert. Wir nutzen die volle Kraft der ätherischen Öle:
  • Frische, leichte Gerichte mit viel Obst und Gemüse.

  • Hydratation und Abkühlung.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Quendel (Wilder Thymian) wirkt desinfizierend und krampflösend für die Atemwege.

Johanniskraut speichert die Lichtenergie und wirkt stimmungsaufhellend.

Zucchini sind besonders leicht verdaulich und basenreich.

Kochideen
  1. Zucchini-Puffer: Mit frischem Quendel im Teig, serviert mit einem kühlen Knoblauch-Joghurt.

  2. Gazpacho „Wild“: Kalte Tomatensuppe, verfeinert mit einer Handvoll gehackter Sommerkräuter.

  3. Marillen-Topfenknödel: Gefüllt mit reifen Früchten und in Bröseln mit gehackter Melisse gewälzt.

Eingelegtes Gemüse im Glas

AUGUST: Ernte-Dank & Schutz

Haltbarmachen & Immunschutz. Die Natur schenkt uns Kraft für den Herbst:

  • Frische, leichte Gerichte mit viel Obst und Gemüse.

  • Hydratation und Abkühlung.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Beifuß ist der Meister der Fettverdauung und wärmt den Unterleib.

Schafgarbe schützt die Schleimhäute, ist krampflösend und stärkt die Venen.

Brombeeren liefern reichlich Vitamin E für den Hautschutz.

Kochideen
  1. Eierschwammerl-Gulasch: Mit einem Hauch Beifuß, um die Pilze bekömmlicher zu machen.

  2. Brombeer-Galette: Ein rustikaler Mürbeteigkuchen mit frischen Beeren und Lavendelzucker.

  3. Sommer-Gemüsepfanne: Mit Tomaten, Paprika und viel frischer Schafgarbe kurz sautiert.

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SEPTEMBER: Balance & Übergang

Vorratsspeicherung. Wir bringen den Körper ins Gleichgewicht:

  • Wärmende, nährende Gerichte mit viel Wurzelgemüse und Kürbis.

  • Stärkung des Immunsystems.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Holunderbeeren (gekocht!) sind pure Immun-Power (Anthocyane).

Kürbis liefert Beta-Carotin für Zellschutz und Augen.

Hagebutten wirken als natürliches Vitamin-C-Depot abwehrstärkend.

Kochideen
  1. Kürbis-Eintopf: Mit Ingwer, Kurkuma und einer Kräuterkruste aus Petersilie und Kürbiskernen.

  2. Holunder-Apfel-Kompott: Ein wärmendes Dessert (Beeren kochen!), das das Immunsystem stärkt.

  3. Trauben-Käse-Salat: Mit Walnüssen und einem Dressing aus Hagebuttenmark und Apfelessig.

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OKTOBER: Erdung & Rückzug

Substanz erhalten. Der Fokus liegt auf Mineralstoffen aus Wurzeln und Nüssen:

  • Wärmende, nährende Gerichte mit viel Wurzelgemüse und Kürbis.

  • Stärkung des Immunsystems.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Kastanien stärken die Venen und wirken entzündungshemmend. Topinambur enthält Inulin, was die Darmflora (Präbiotikum) aufbaut. Wegerich-Arten wirken lindernd auf die Bronchien.

Kochideen
  1. Topinambur-Püree: Samtig weich mit gerösteten Kastanien-Splittern als Topping.

  2. Wildpilz-Pfanne: Mit Schalotten und einer Wegerich-Butter (Wegerich fein gehackt in Butter).

  3. Kastanien-Suppe: Eine cremige Suppe aus Esskastanien mit einem Schuss Hafercreme.

Grünkohl-Kichererbsen-Salat

NOVEMBER: Abwehrkraft & Wärme

Immunsystem-Fokus. Wir brauchen natürliche Antibiotika:

  • Wärmende, nährende Gerichte mit viel Wurzelgemüse und Kürbis.

  • Stärkung des Immunsystems.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Kren (Meerrettich) ist das „pflanzliche Penicillin“ – es wirkt stark antiviral und antibiotisch.

Grünkohl liefert massiv Calcium und Antioxidantien.

Zwiebeln wirken entzündungshemmend und schützen die Gefäße.

Kochideen
  1. Kräftigende Gemüsesuppe: Mit viel Wurzelgemüse und einer ordentlichen Portion frisch geriebenem Kren.

  2. Grünkohl-Salat: Massiert mit Olivenöl, dazu Granatapfelkerne und geröstete Kerne.

  3. Ofen-Zwiebeln: Mit Thymian und Honig im Ofen weich geschmort – eine Wohltat für die Bronchien.

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DEZEMBER: Festlichkeit & Genuss

Besinnung & Wärme. Wir nutzen Gewürze, die von innen wärmen:

  • Kräftige, wärmende Gerichte mit viel Kohl und Wurzelgemüse.

  • Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Zimt und Nelken wärmen den Körper, regulieren den Blutzucker und unterstützen die Verdauung.

Tannen- und Fichtennadeln wirken antiseptisch und befreien die Atemwege.

Kochideen
  1. Rotkohl-Salat: Mit Apfelspalten, Walnüssen und einem wärmenden Zimt-Dressing.

  2. Bratapfel-Klassiker: Gefüllt mit gehackten Nüssen, Rosinen und Honig.

  3. Tannennadel-Tee: Frische Fichten- oder Tannennadeln mit heißem Wasser aufgebrüht und mit Honig gesüßt.

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JANUAR: Innere Ruhe & Wurzelkraft

Zeit der Einkehr. Der Körper braucht jetzt Wärme und Erdung, um die kalte Jahreszeit zu überstehen:

  • Kräftige, wärmende Gerichte mit viel Kohl und Wurzelgemüse.

  • Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Wurzelgemüse (Sellerie, Rote Bete) wirkt erdend und mineralisierend. Lageräpfel liefern Pektine für die Darmgesundheit.

Walnüsse unterstützen die Konzentration (Gehirnnahrung) und liefern gesunde Omega-3-Fettsäuren.

Kochideen
  1. Rote-Bete-Carpaccio: Hauchdünn aufgeschnitten mit einer Walnuss-Gremolata und einem Spritzer Zitrone.

  2. Wärmendes Pastinaken-Süppchen: Mit gerösteten Apfelspalten und einem Hauch Muskat.

  3. Wurzelgemüse aus dem Ofen: Sellerie- und Rote-Bete-Spalten mit Rosmarin und Walnussöl beträufelt.

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FEBRUAR: Sanftes Erwachen

Die ersten Lebensgeister regen sich. Wir unterstützen den Körper beim sanften Übergang zum Frühling:

  • Kräftige, wärmende Gerichte mit viel Kohl und Wurzelgemüse.

  • Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte.

  • Bitterstoffe zuführen.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Vogerlsalat und Lauch liefern wertvolles Eisen und ätherische Öle, die den Schleim lösen. Scharbockskraut ist ein extremer Vitamin-C-Booster (vor der Blüte!), der effektiv gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft.

Kochideen
  1. Vogerlsalat „Vital“: Mit lauwarmem Kartoffel-Dressing und fein gehacktem Scharbockskraut.

  2. Herzhafte Lauch-Quiche: Mit einem Boden aus Dinkelmehl und einer Füllung aus Lauch und würzigem Bergkäse.

  3. Kohlsprossen-Pfanne: Mit Kastanienstückchen und einem Spritzer Apfelessig abgerundet.

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MÄRZ: Reinigungs-Power

Stoffwechsel-Aktivierung. Die Natur liefert uns jetzt die ersten „Entschlacker“:

  • Leichte, reinigende Gerichte mit viel frischem Grün;

  • Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Bärlauch wirkt antibakteriell, blutreinigend und unterstützt die Gefäße.

Brennnessel kurbelt die Nierentätigkeit an, hilft beim Entwässern und liefert massiv Eisen. Brunnenkresse wirkt als natürliches Stoffwechsel-Tonikum.

Kochideen
  1. Bärlauch-Cremesuppe: Ganz klassisch mit einer Einlage aus gerösteten Schwarzbrotwürfeln.

  2. Brennnessel-Spinat-Knödel: Mit Bergkäse gefüllt und in brauner Butter geschwenkt.

  3. Wildkräuter-Aufstrich: Topfen (Quark) mit Bärlauch, Hirtentäschle und einem Hauch Leinöl.

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APRIL: Frühlings-Energie

Vitalisierung & Aufbau. Jetzt fluten wir das System mit frischem Chlorophyll:

  • Leichte, reinigende Gerichte mit viel frischem Grün;

  • Unterstützung der Leber- und Nierenfunktion.

Kräuter/ Lebensmittel & Wirkung:

Löwenzahn aktiviert mit seinen Bitterstoffen Leber und Galle (Fettverdauung).
Gänseblümchen fördern den Stoffwechsel und wirken blutreinigend.

Radieschen liefern Senföle, die immunstärkend wirken.

Kochideen
  1. Frühlings-Salat: Bunte Blattsalate mit Gänseblümchen-Dressing und gehobelten Radieschen.

  2. Löwenzahn-Pesto: Junge Blätter mit Sonnenblumenkernen und Olivenöl zu einem kräftigen Pesto verarbeitet.

  3. Radieschen-Dip: Fein geriebene Radieschen in Sauerrahm mit viel Schnittlauch und Frühlingszwiebeln.

Dein Saison-Liebling fehlt? Schreib uns!

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